Halbzeit im KV - Zeit für Zwischenbilanz

Zeitungsausschnitt BilanzWas? Schon? Dafür, dass sechs Jahre KV-Periode wie eine kleine Ewigkeit erscheinen, ist die Halbzeit schnell gekommen. Seit drei oder mehr Jahren sind Sie nun Teil der Gemeindeleitung Ihrer Kirchengemeinde. Gemeinsam mit anderen gestalten und verantworten Sie die alltäglichen und besonderen Herausforderungen.


Im Idealfall…
Ihre Gaben und Fähigkeiten konnten Sie einbringen. Die Vielfalt im KV hat Sie bereichert und gemeinsam haben Sie auch schwierige Situationen gemeistert. Sie haben Neues ausprobiert und Bewährtes mit Leben gefüllt, Impulse und Prioritäten gesetzt, eine Renovierung geschultert und eine Vakanz überbrückt. Dabei sind Sie ein richtig gutes Team geworden, das sich gegenseitig unterstützt. Und bei allem Engagement blieb doch Raum für gute Gespräche und gemeinsames Feiern, geleitet von Gottes Geist. Wenn Sie dazu Ja sagen können: Glückwunsch! Ihre Kirchenvorstandsarbeit ist gut organisiert und auch menschlich passt es.


Im realen KV-Leben…
Sollten Sie bei dem ein oder anderen Stichwort ins Nachdenken kommen oder mit dem Kopf schütteln müssen, dann – und nicht nur dann - ist eine Halbzeitbilanz im Kirchenvorstand sinnvoll. Ein Tag mit dem Kirchenvorstand oder ein gemeinsames Wochenende kann Ihnen den nötigen Freiraum dafür bieten, wenn Sie die bisherige Zusammenarbeit auswerten wollen und für die zweite Hälfte Ihrer Amtszeit noch ein paar Anregungen suchen.


Unterstützung ist möglich
Dauern Ihre KV- Sitzungen immer zu lange? Dann nehmen Sie sich doch einmal Zeit für die Geschäftsordnung. Eine Tagesordnung, in der nicht nur die Themen aufgelistet sind, sondern auch eine Zeitleiste und der Hinweis, ob es um Information, Beratung oder Beschluss geht, die Sitzung strukturieren hilft, kann entlastend wirken. Die Gesprächsleitung kann wechseln. Für Verwaltungs- und Routineaufgaben können Sie beschließende Ausschüsse bilden.
Diskutieren Sie manche Themen immer wieder sehr kontrovers? Dann könnten hinter den Sachfragen unterschiedliche Grundüberzeugungen stehen, was man als Christ zu glauben und zu tun hat, wozu die Gemeinde eigentlich da ist usw. Weiterführend kann es sein, wenn Sie in entspannter Atmosphäre über Ihren Glauben und Ihr Verständnis von Christsein und Kirche ins Gespräch kommen und zu einer gemeinsamen Linie finden.
Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbargemeinde? Nein – dann laden Sie sie doch einmal ein zu einer gemeinsamen Gemeindeerkundung oder einer gemeinsamen KV-Sitzung. Dadurch entstehen oft tolle Ideen zur gegenseitigen Entlastung und Unterstützung.
Können Sie mit zwei Sätzen knapp sagen, wer Ihre Gemeinde ist und wofür sie da ist? Genau dazu verhilft Ihnen eine Perspektiventwicklung. Sie hilft Ihnen, das Profil und den Auftrag Ihrer Gemeinde zu klären und ermöglicht es Ihnen, klare Schwerpunkte in Ihrer Arbeit im Kirchenvorstand für die zweite Halbzeit zu setzen.


Ihre Ansprechpartner
Bei diesen oder ähnlichen Themen haben Sie zwei Partner an Ihrer Seite:

Beide unterstützen Sie und arbeiten mit Ihnen an Ihrem Thema. Damit Sie mit frischem Schwung und der nötigen Sicherheit in die zweite Halbzeit starten können.