Miteinander Gemeinde leiten.

Miteinander Gemeinde leiten. Darum geht es im Kirchenvorstand. Er ist eine evangelische Spezialität, denn in ihm beraten und entscheiden gewählte und berufene Ehrenamtliche gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern auf Augenhöhe. In rund 1500 bayerischen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden mit rund 12.000 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern lenken sie die Geschicke der Ortsgemeinde und beteiligen sich an der Leitung der Kirche.
Diese Seite liefert Basisinformationen zur Kirchenvorstandsarbeit und ist gleichzeitig Informationsquelle für die Kirchenvorstandswahlen 2018.

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Die Berichterstattung im Sonntagsblatt

Aktuelles aus der Kirchenvorstandsarbeit

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Die Kirchengemeinde möchte zum Beispiel eine Erzieherin einstellen. Wann und wie ist die Mitarbeitervertretung zu beteiligen und welche Folgen ergeben sich, wenn die Beteiligung nicht erfolgt? Dazu ein Beispiel: Die Kirchengemeinde Gotteslob betreibt eine zweigruppige Kindertagesstätte. Eine der Erzieherinnen hat zum Ende des Kindergartenjahres gekündigt. Der Kirchenvorstand beauftragt Pfarrer Müller damit, dass er zeitnah eine Stellenausschreibung hinausgeben soll. Dies tut Pfarrer Müller und es melden sich mehrere Bewerberinnen und Bewerber für die Stelle. Pfarrer Müller lädt die Bewerberinnen und Bewerber ein, der Kirchenvorstand nimmt an den verschiedenen Bewerbungsterminen teil. Schließlich entscheidet sich der Kirchenvorstand dafür, Frau Eifrig die Stelle anzubieten.
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Das Integrierte Klimaschutzkonzept der ELKB mitgestalten. Die UN-Klimakonferenz in Bonn hat es gerade erst wieder vor Augen geführt: Es bleibt nur noch wenig Zeit, um die Erderwärmung und damit den Klimawandel zu begrenzen. Es ist gut, dass die weltweite Staatengemeinschaft jetzt konkrete Schritte unternimmt!

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Liebe Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher,
noch ist der Sommer nicht ganz vorüber, aber die Tage werden kürzer, man spürt schon den bevorstehenden Herbst. Deswegen wage ich einen ersten Rückblick. Er lässt mich einen Vers des Dichters Rainer Maria Rilke zitieren: „Herr, der Sommer war sehr groß.“ Und wenn ich dies sage, dann meine ich nicht das Wetter, sondern unseren bayerischen Reformationssommer, der sich wie das letzte Jahr der Reformationsdekade allmählich seinem Ende zuneigt.

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Das Prinzip »Der oder die Klügere gibt nach« sollte keine Lösung sein. Dann schon eher die Suche nach einem Kompromiss. Aber was, wenn mit ihm keiner richtig zufrieden ist? Dann besser: ein weitgehender Konsens.
Das ist Alltag im Kirchenvorstand: Nach einer mehr oder weniger ausführlichen Diskussion kommt der Punkt, an dem eine Entscheidung gefällt werden muss. Ziel ist eine für alle Beteiligten gute Lösung, die umgesetzt wird und Wirkung entfaltet. Das klingt einfach – und meistens ist es das auch.
Grenzen der Mehrheitsentscheidung

KV-Sitzung als Telefonkonferenz? vk.admin Di, 09/19/2017 - 09:52
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Ein Mitglied des Kirchenvorstands kann nicht an der Sitzung teilnehmen, möchte aber trotzdem mitreden und mitentscheiden. Geht das? Ist eine Telefon- oder Videokonferenz eine Lösung? Ist eine wirksame Teilnahme an der Kirchenvorstandssitzung nach § 41 Kirchengemeindeordnung (KGO) durch Telefonkonferenz oder Skype möglich?
Für die Wirksamkeit von Kirchenvorstandsbeschlüssen fordert die KGO in zwei Stufen eine Mindest-Beteiligung der Vertreter des Kirchenvorstands. Damit soll ein ausreichendes Maß an Repräsentation dieses Leitungsorgans sichergestellt werden:

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Kirchenbindung aus der Sicht eines Religionssoziologen: Wie entwickelt sich Religiosität in postmodernen Gesellschaften? Lohnt es sich für die Kirchen, um Ausgetretene zu werben, oder sollten sie stärker ihre Mitglieder in den Blick nehmen? Und welche Bedeutung kommt dabei den Familien zu?
Dazu hat sich der Münsteraner Religionssoziologe Detlef Pollack in einem Interview mit der Zeitschrift „Zeitzeichen“ (Ausgabe 9/2916) geäußert.