Halbzeit im Kirchenvorstand

Symbolbild: Tagung
Bildrechte: afg Amt für Gemeindedienst

Was? Schon? Sechs Jahre KV-Periode erscheinen wie eine kleine Ewigkeit, trotzdem ist die Halbzeit schnell gekommen.

Zeit für eine Zwischenbilanz

  • als Klausur Ihres KV mit Begleitung durch Gemeindeberatung oder Kirchenvorstandsfachbegleitung oder
  • gemeinsam mit anderen KVs auf dem Seminar „Halbzeit im KV“ vom 4.-6. März 2022 in Heilsbronn.

Im Idealfall…

…konnten Sie Ihre Gaben und Fähigkeiten einbringen. Die Vielfalt im KV hat Sie bereichert und gemeinsam haben Sie auch schwierige Situationen gemeistert. Sie haben Neues ausprobiert und Bewährtes mit Leben gefüllt, Impulse und Prioritäten gesetzt, eine Renovierung geschultert und eine Vakanz überbrückt. Dabei sind Sie ein richtig gutes Team geworden, das sich gegenseitig unterstützt. Und bei allem Engagement blieb doch Raum für gute Gespräche und gemeinsames Feiern, geleitet von Gottes Geist. Wenn Sie dazu Ja sagen können: Glückwunsch! Ihre Kirchenvorstandsarbeit ist gut organisiert und auch menschlich passt es.

Im realen KV-Leben…

Sollten Sie bei dem ein oder anderen Stichwort ins Nachdenken kommen oder mit dem Kopf schütteln müssen, dann – und nicht nur dann - ist eine Halbzeitbilanz im Kirchenvorstand sinnvoll. Ein Tag mit dem Kirchenvorstand oder ein gemeinsames Wochenende kann Ihnen den nötigen Freiraum dafür bieten, wenn Sie die bisherige Zusammenarbeit auswerten wollen und für die zweite Hälfte Ihrer Amtszeit noch ein paar Anregungen suchen.

Unterstützung ist möglich

Dauern Ihre KV- Sitzungen immer zu lange? Dann nehmen Sie sich doch einmal Zeit für die Geschäftsordnung. Eine Tagesordnung, in der nicht nur die Themen aufgelistet sind, sondern auch eine Zeitleiste und der Hinweis, ob es um Information, Beratung oder Beschluss geht, die Sitzung strukturieren hilft, kann entlastend wirken. Die Gesprächsleitung kann wechseln. Für Verwaltungs- und Routineaufgaben können Sie beschließende Ausschüsse bilden.

Diskutieren Sie manche Themen immer wieder sehr kontrovers? Dann könnten hinter den Sachfragen unterschiedliche Grundüberzeugungen stehen, was man als Christ zu glauben und zu tun hat, wozu die Gemeinde eigentlich da ist usw. Weiterführend kann es sein, wenn Sie in entspannter Atmosphäre über Ihren Glauben und Ihr Verständnis von Christsein und Kirche ins Gespräch kommen und zu einer gemeinsamen Linie finden.

Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbargemeinden? Nein – dann laden Sie sie doch einmal zu einer gemeinsamen KV – Sitzung in entspannter Atmosphäre ein. Dadurch entstehen oft tolle Ideen zur gegenseitigen Entlastung und Unterstützung.

Können Sie mit zwei Sätzen knapp sagen, wer Ihre Gemeinde ist und wofür sie da ist? Genau dazu verhilft Ihnen eine Perspektiventwicklung. Sie hilft Ihnen, das Profil und den Auftrag Ihrer Gemeinde zu klären und ermöglicht es Ihnen, klare Schwerpunkte in Ihrer Arbeit im Kirchenvorstand für die zweite Halbzeit zu setzen.

Ihre Ansprechpartner

Bei diesen oder ähnlichen Themen haben Sie zwei Partnerinnen an Ihrer Seite:

  • Die Kirchenvorstands-Fachbegleitung (KVFB) im Amt für Gemeindedienst Nürnberg mit dem Seminar „Halbzeit im KV“ vom 4. bis 6. März 2022 im Tagungshaus des Religionspädagogischen Zentrums in Heilsbronn, Link
  • oder mit individueller Begleitung Ihrer KV-Klausur durch ein Team der Kirchenvorstandsfachbegleitung, Link
  • Die Gemeindeberatung in der Gemeindeakademie Rummelsberg, Link

Beide unterstützen Sie und arbeiten mit Ihnen an Ihren Themen. Damit Sie mit frischem Schwung und der nötigen Sicherheit in die zweite Halbzeit starten können.