Miteinander Gemeinde leiten.

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Miteinander Gemeinde leiten. Darum geht es im Kirchenvorstand. Er ist eine evangelische Spezialität, denn in ihm beraten und entscheiden gewählte und berufene Ehrenamtliche gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern auf Augenhöhe. In rund 1500 bayerischen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden mit rund 12.000 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern lenken sie die Geschicke der Ortsgemeinde und beteiligen sich an der Leitung der Kirche.
Diese Seite liefert Basisinformationen zur Kirchenvorstandsarbeit und ist gleichzeitig Informationsquelle für die Kirchenvorstandswahlen 2018.

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Ihr
Pfarrer Martin Simon
Referent für Kirchenvorstandsarbeit
im Amt für Gemeindedienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nürnberg

 

Aktuelles aus der Kirchenvorstandsarbeit

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Das Prinzip »Der oder die Klügere gibt nach« sollte keine Lösung sein. Dann schon eher die Suche nach einem Kompromiss. Aber was, wenn mit ihm keiner richtig zufrieden ist? Dann besser: ein weitgehender Konsens.
Das ist Alltag im Kirchenvorstand: Nach einer mehr oder weniger ausführlichen Diskussion kommt der Punkt, an dem eine Entscheidung gefällt werden muss. Ziel ist eine für alle Beteiligten gute Lösung, die umgesetzt wird und Wirkung entfaltet. Das klingt einfach – und meistens ist es das auch.
Grenzen der Mehrheitsentscheidung

KV-Sitzung als Telefonkonferenz? vk.admin Di, 09/19/2017 - 09:52
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Ein Mitglied des Kirchenvorstands kann nicht an der Sitzung teilnehmen, möchte aber trotzdem mitreden und mitentscheiden. Geht das? Ist eine Telefon- oder Videokonferenz eine Lösung? Ist eine wirksame Teilnahme an der Kirchenvorstandssitzung nach § 41 Kirchengemeindeordnung (KGO) durch Telefonkonferenz oder Skype möglich?
Für die Wirksamkeit von Kirchenvorstandsbeschlüssen fordert die KGO in zwei Stufen eine Mindest-Beteiligung der Vertreter des Kirchenvorstands. Damit soll ein ausreichendes Maß an Repräsentation dieses Leitungsorgans sichergestellt werden:

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Kirchenbindung aus der Sicht eines Religionssoziologen: Wie entwickelt sich Religiosität in postmodernen Gesellschaften? Lohnt es sich für die Kirchen, um Ausgetretene zu werben, oder sollten sie stärker ihre Mitglieder in den Blick nehmen? Und welche Bedeutung kommt dabei den Familien zu?
Dazu hat sich der Münsteraner Religionssoziologe Detlef Pollack in einem Interview mit der Zeitschrift „Zeitzeichen“ (Ausgabe 9/2916) geäußert.

Chatten Sie mit dem Landesbischof! vk.admin Di, 09/19/2017 - 09:37
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Zweiter Live-Video-Chat am Freitag, 6. Oktober von 17-18 Uhr im Intranet der Landeskirche
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm stellt sich Ihren Fragen. Dabei wird der Bischof in einem Video zu sehen sein, das live aus dem Landeskirchenamt gestreamt wird. Währenddessen können Sie in einem Chat-Fenster selbst Stellung nehmen oder Rückfragen stellen.
Wie finde ich den Video-Chat?
Kommen Sie am Freitag, 6. Oktober kurz vor 17 Uhr auf diese Webseite: www2.elkb.de/intranet/chat_mit_dem_bischof
Wer kann mitmachen?

„Da schau´ her!“ Ein Kirchenvorsteher zeigt sein Lieblingsbild: vk.admin Di, 09/19/2017 - 09:14
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Rainer Schülein, Kirchenvorsteher und Fundraiser aus der Kirchengemeinde Aufkirchen im Dekanat Wassertrüdingen, stellt eine bemerkenswerte Orgel vor und die Herausforderungen, die mit ihrer Renovierung verbunden sind:

Wer von Dinkelsbühl fahrend ins Wörnitztal sieht, den grüßt gegenüber dem Hesselberg der wunderschöne Barockturm einer beeindruckenden Dorfkirche: St. Johannis in Aufkirchen. Einst die Mutterkirche fürs ganze Umland, bestimmt sie noch immer den sanften Charakter des Tales.

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Die Frühjahrssynode in Coburg wirft ihre Strahlen voraus. Der Reformprozess unserer Kirche wird im Mittelpunkt dieser Tagung stehen. Unter dem Motto „Profil und Konzentration“ werden wir fortsetzen, was mit der Zukunftswerkstatt der kirchenleitenden Organe in Tutzing im Juni 2016 begonnen hat und in vielfältigen Veranstaltungen wie der Hesselberg-Konferenz, der ARGE und bei diversen Pfarrkonferenzen und Dekanatssynoden weiterentwickelt wurde.

Logo 2018
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2,2, Millionen Wahlberechtigte wählen am 21. Oktober 2018 rund 10.000 Ehrenamtliche, die gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern Verantwortung für ihre Kirchengemeinde übernehmen. Die Wahl wird – wie schon 2012 – unter dem Motto „Ich glaub. Ich wähl.“ stehen.
Bisherige Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher überlegen, sich weiter zu engagieren, neue wollen für eine Kandidatur gewonnen werden - für eine schöne und anspruchsvolle Aufgabe.
In den nächsten Ausgaben des Newsletters werden wir immer wieder aktuell rund um die Kirchenvorstandswahlen berichten.