Miteinander Gemeinde leiten.

Bild von Martin Simon
Bildrechte: AfG, Kirchenvorstandsarbeit

Miteinander Gemeinde leiten. Darum geht es im Kirchenvorstand. Er ist eine evangelische Spezialität, denn in ihm beraten und entscheiden gewählte und berufene Ehrenamtliche gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern auf Augenhöhe. In rund 1500 bayerischen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden mit rund 12.000 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern lenken sie die Geschicke der Ortsgemeinde und beteiligen sich an der Leitung der Kirche.
Diese Seite liefert Basisinformationen zur Kirchenvorstandsarbeit und ist gleichzeitig Informationsquelle für die Kirchenvorstandswahlen 2018.

Unser Kirchenvorstand-Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.


Ihr
Pfarrer Martin Simon
Referent für Kirchenvorstandsarbeit
im Amt für Gemeindedienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nürnberg

 

Aktuelles aus der Kirchenvorstandsarbeit

Bildrechte: beim Autor

Gerade haben wir Pfingsten gefeiert, den Geburtstag unserer Kirche. Wir haben die Pfingsterzählung aus der Apostelgeschichte gehört und uns auf die Anfänge unserer Kirche besonnen. Dies sollten wir auch im Hinterkopf behalten, wenn sich im Juni die vier kirchenleitenden Organe in der inspirierenden Umgebung der Evangelischen Akademie Tutzing am Starnberger See treffen. Diese Konferenz ist ein einmaliges Highlight in jeder Synodalperiode, werden hier doch die Weichen für die Weiterentwicklung unserer Kirche gestellt.

Bildrechte: beim Autor

Vom 17. bis 21.4.2016 tagte die Synode der bayerischen Landeskirche in Ansbach. Ute Baumann sprach mit Synodalpräsidentin Dr. Annekathrin Preidel über das Schwerpunktthema „Kirche im ländlichen Raum“ sowie über wichtige Beschlüsse und ihre Folgen für die kirchliche Arbeit vor Ort.

Frau Dr. Preidel, was hat aus Ihrer Perspektive die Synode in Ansbach geprägt?

Bildrechte: beim Autor

„Ich kann auch ohne Kirche Christ sein!“, das hört man immer wieder von Ausgetretenen, manchmal etwas trotzig zum Abschied hingeworfen. Natürlich gibt es christliche Kirche, also Kirche im geistlichen Sinne, auch außerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Völlig ohne Gemeinschaft kann ich aber kein Christ sein, sie gehört zum christlichen Glauben dazu. In der Gemeinschaft wird christlicher Glaube mitgeteilt, bezeugt, geformt und bestärkt.

Bildrechte: beim Autor

Knapp fünf Minuten brauche er mit dem Fahrrad zu Kardinal Marx, sagt Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. „Es geht noch schneller, wenn man bei den Ampeln Glück hat“, ergänzt er lachend. Auf jeden Fall ist er mit dem Fahrrad schneller dort als mit dem Auto - einer der Gründe, warum Bedford-Strohm zu den meisten Terminen in München mit dem Rad fährt.

Bildrechte: beim Autor

Interessante Aspekte für Kirchenvorsteher aus der 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKDIm März 2014 erschien die inzwischen 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD unter dem Titel „Engagement und Indifferenz“: Dabei wurden 3027 Menschen befragt, darunter auch ca. 565 Personen, die mal evangelisch waren und 446 Konfessionslose, die noch nie konfessionell gebunden waren. Etwa 2/3 der Befragten leben in Westdeutschland, 1/3 in Ostdeutschland.

Mitglieder als Akteure religiöser Kommunikation

Bildrechte: beim Autor

Auf die folgenden Fortbildungen/Veranstaltungen, die für Kirchenvorsteher interessant sind, möchten wir gern aufmerksam machen:

20.10.2016 9-17 Uhr "Das Licht auf den Scheffel stellen" Fundraising-Forum für Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirche und Diakonie, Hauptreferenten: Matthias Daberstiel (Fundraising-Experte und Herausgeber des Fundraising-Magazin) und Pater Anselm Grün OSB, Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche Nürnberg, Kosten: 99 Euro, Infos und Anmeldung: www.forum-2016.de

Bildrechte: beim Autor

Das Bild gibt einen Behang wieder, der ab 2010 ein paar Jahre innen über dem Eingang bzw. Ausgang der Paul-Gerhardt Kirche in Aichach hing und als Postkarte Werbung für meine Kirchengemeinde machen sollte. Was ist so bemerkenswert an diesem Behang?

Bildrechte: beim Autor

Endlich erscheint er: der Newsletter, der auch mir die Gelegenheit bietet, Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Landessynode und aus dem Landessynodalausschuss – zwei kirchenleitenden Organen – zu informieren. Ich freue mich sehr, dass er ins Leben gerufen wurde; denn mit ihm möchte ich Sie zeitnah an dem teilhaben lassen, was mich in Sachen Kirche umtreibt, bewegt und anspornt. Wenn es gelingt, Sie nicht nur zu informieren, sondern auch zu inspirieren, wäre dies ganz wunderbar!